Mit grossen Schweizer Fahnen an den drei Türmen präsentierte sich der Sennhof festlich geschmückt zum Nationalfeiertag. Traditionell eröffneten drei Glockenschläge die Feierlichkeiten.
Der liebevoll dekorierte Festsaal war bis auf den letzten Platz besetzt, als Ständerätin Marianne Binder die Festansprache hielt. Sie sprach über die Bedeutung von Traditionen und erklärte, weshalb sie den Text der Nationalhymne nicht modernisieren möchte. Zwar enthalte er Wörter, die heute ungewohnt klingen, doch auch die Vergangenheit gehöre zu unserer Identität.
Mit dem Gedicht «Drei Stärne» von Sophie Hämmerli Marti schlug Marianne Binder den Bogen zum Aargau und zeigte dessen Vielfalt auf. Sie verglich ihre Heimatstadt Baden mit ihrer geschichtsträchtigen Altstadt und der Burgruine mit Vordemwald, das sich von einstigen Rodungshöfen zu einer lebendigen Gemeinde mit starkem Zusammenhalt entwickelt hat.
Nachdenklich stimmte ihre Aussage: «Freiheit ist nie neutral.» Angesichts der Entwicklungen in Europa erinnerte sie daran, dass Demokratie keine Selbstverständlichkeit ist und täglich gepflegt und geschützt werden muss.
Nach dem gemeinsamen Singen der Nationalhymne genossen die Bewohnenden feine Vordemwälder Würste vom Grill, serviert vom Gastro-Team. Für die musikalische Unterhaltung sorgte das Duo Pius und Charly.
Auch im geschützten Wohnbereich wurde der Nationalfeiertag in einem kleineren, aber ebenso würdigen Rahmen gefeiert. Mit einer herzlichen Ansprache, die den 1. August mit einem Geburtstagsfest verglich, verstand es Seelsorgerin Margrit Muoth, die Bewohnenden zu begeistern. Für die passende musikalische Begleitung sorgte Peter Althaus, und auch hier wurde mit Freude getanzt.
Tatkräftige Unterstützung erhielt das Sennhof-Team erneut vom Freiwilligenteam des Sennhofvereins. Dank dem engagierten Einsatz aller Beteiligten wurde die 1.-August-Feier zu einem gelungenen Anlass, der Gemeinschaft, Tradition und Geselligkeit auf schöne Weise miteinander verband.















